der israelische Tanz zwischen Meer und Wüste - meditative Kreistänze
Tanzen verbindet Menschen, und so knüpfte auch der israelische Volkstanz sein Band rund um die Welt. Aus überlieferten biblischen Tanzschritten und der jüdischen Musik entwickelte sich gleichzeitig ein moderner wie traditioneller Volkstanz. Die Juden waren im Laufe der Geschichte ihrer Vertreibung in ca. 180 Länder verstreut und haben zahlreiche ethnische und kulturelle Elemente aus der Diaspora in ihren Volkstanz integriert. Bereits zu biblischen Zeiten und ohne Unterbrechung bis heute ist der Tanz für Juden eine tragende Komponente ihrer soziokulturellen Entwicklung - getanzt wurde eigentlich schon immer. Im säkularen Umfeld der Kibbuzbewegung entwickelten sich sogenannte Vorführtänze - als Prototyp mag der Tanz "Mayim, Mayim" gelten (auszw. Matti Goldschmidt). Freude ist das Kardinalwort der israelisch/jüdischen Tänze in ihren zahlreichen Facetten. In den israelischen Tänzen finden sich oft Psalmentexte. Psalmen - das Brot der Seele (Dorothee Sölle). Die meditativen KreisTänze greifen die Themen ihrerseits auf - zu klassischer und moderner Musik - von verschiedenen Choreografen. Texte von Mascha Kaleko, Martin Buber u. a. begleiten uns.